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DMS/ECM 2 Min. Lesezeit

DocuWare 7.14 ist da

Die letzten Einstellungen wandern in den Browser, eine neu gebaute App bringt Aufgaben aufs Telefon, und Archive ziehen zwischen Cloud-Organisationen um.

Platzhaltergrafik zum DocuWare-Release 7.14

Sebastian Bürgin-Fix

Gründer & Software-Architekt

Dieses Release räumt auf. Die letzte Desktop-Anwendung für Einstellungen verschwindet, die Mobile App wurde von Grund auf neu gebaut, und zwei Module werden abgekündigt.

Alles im Browser

Die DocuWare Administration wird eingestellt. Was dort noch übrig war, findet sich neu in der DocuWare-Konfiguration:

  • Dateiverbindungen unter «Integrationen», mit Vorschau und direktem Upload der CSV-Datei. Der Umweg über FTP entfällt.
  • Effektive Archivrechte in der Benutzerverwaltung – eine Ansicht darüber, was eine Person tatsächlich darf.
  • Lizenzübersicht in den Organisationseinstellungen, mit Lizenztyp und genutzten Anwendungen pro Person.

Die neue App

Die Mobile App wurde neu entwickelt. Sie heisst schlicht «DocuWare», die bisherige läuft als «DocuWare Classic» weiter. Der Zuschnitt folgt dem, was unterwegs wirklich gebraucht wird:

  • Dokumente suchen und direkt aus der App heraus weitergeben – der Fall für Aussendienst und Servicetechnik.
  • Aufgaben nach Prozess gruppiert abarbeiten.
  • Push-Benachrichtigungen bei neuen Aufgaben. Erst damit bleiben Freigaben nicht mehr tagelang liegen, weil niemand ins Postfach geschaut hat.
  • Dateien aus anderen Apps nach DocuWare übergeben.
  • Register für den Wechsel zwischen einer Aufgabe und dem zugehörigen Dokument.

Sicherheit und Automatisierung

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung war bisher freiwillig. Neu lässt sie sich für die gesamte Organisation vorschreiben, mit Ausnahmen für einzelne Personen oder ganze Rollen.
  • Cloud-zu-Cloud-Transfer verschiebt oder kopiert Dokumente und ganze Archive von einer DocuWare-Cloud-Organisation in eine andere. Gedacht für die Zusammenführung nach einer Übernahme oder die Trennung nach einer Ausgliederung.
  • Anmerkungen bleiben erhalten: Ein Workflow kann ein Dokument samt Stempeln und Notizen als PDF an eine Schnittstelle übergeben. Bisher ging nur das Original oder ein PDF ohne diese Ergänzungen.
  • Zwei neue Aufrufe der Platform API legen Benutzergruppen an und trennen geheftete Dokumente wieder auf.
  • IDP-Schlüssel werden beim Anlegen automatisch gesetzt; das Kopieren von Hand entfällt.

Was verschwindet

  • DocuWare Request wird eingestellt und ist standardmässig ausgeblendet. Wer «Export als Backup (mit elektronischer Signatur)» in einer bestehenden Konfiguration nutzt, ist davon nicht betroffen.
  • Connect to Outlook läuft aus, weil Microsoft das klassische Outlook bis 2029 abkündigt. Nachfolger ist das Add-in DocuWare for Outlook – es übernimmt neu die bestehenden Ablagekonfigurationen mitsamt Ablageort, Indexierung und Behandlung von Anhängen. Umbauen muss man dafür nichts.

Weitere Informationen

Alle Neuerungen mit Screenshots und Anwendungsbeispielen finden Sie im Knowledge Center:

DMS/ECM

Geschrieben von

Sebastian Bürgin-Fix

Gründer & Software-Architekt

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